Willkommen bei den Mani-Tales!

Dies ist nicht die Story eines Manta fahrenden ...

 ... sondern die Geschichte einer Fee. Manfred, von seinen Freunden liebevoll Mani genannt. Seine Träume und Alpträume, von Freunden und Feinden, von Abenteuern aus verschiedenen Zeiten. Es ist die Geschichte eines Trolls, groß blau und eigentlich vom dunklen Hof Arcadiens, aber lest selbst...

Im Berg     Zurück zur Übersicht

 

Im Berg

Langsam kam Manfred wieder zu sich, scheinbar war es wieder mal soweit, eine neue Herausforderung, ob es Traum oder Wirklichkeit war ihm egal, nur das was er nun tat würde zählen. Langsam tastete er herum, fester Boden – Fels – recht trocken. Zumindest lag er dieses Mal nicht im Wasser, dachte er erleichtert. Vorsichtig schlug Mani, wie in seine Freunde nannten die Augen auf und sah sich um, Dunkelheit umfing ihn. Er fluchte innerlich, scheinbar war es immer so, das er entweder im Wasser oder in Dunkelheit zu sich kam.

Brummelnd begann er seine Heinzelmännchen–Glühwürmchen–Laterne zu suchen und lauschte in die Dunkelheit, von fern konnte er Stimmen hören, welche sich unterhielten, doch noch verstand er kein Wort. Da war das gute Stück, vorsichtig klappte er sie aus und klopfte an. Ein leichter Schimmer im Inneren war die Antwort. "Hallo, ihr da drin, wie wäre es mit etwas Licht?" Nichts geschah, er überlegte kurz und grummelte, "Also gut, dürfte ich bitte Licht haben?" Scheinbar hatte es gewirkt, die Laterne erstrahlte und beleuchtete den Gang einer Höhle, wie er nun sah. Irgendwann würde er das Heinzelmännchen dafür leiden lassen, ihm so etwas anzufertigen, eine Lampe zu der man höflich sein mußte. Er sah sich um und stellte fest, das er hier noch nicht gewesen war.

Manfred stand auf und folgte dem undefinierbaren Gebrabbel, welches sich bald, als die Sprache der Insel herausstellte. Scheinbar waren es zwei Frauen, die einen abgrundtief fluchenden Mann suchten, soviel Phantasie in so bösen Worten. Er konnte nicht anders er mußte grinsen, vielleicht war bei diese Queste mehr als nur blaue Flecken drin, wer wußte das schon vorher.

"Oh.. Scheißdreck Gott verdammt..." kam es aus der Dunkelheit hinter seinem Lampenschein, dann ein Wutschrei, dem ein zaghaftes Hallo fragend antwortete, welchem gleich die zweite weibliche Stimme hinterher fragte, "Ist da noch wer?" So ging es eine ganze Weile und Mani hatte es recht einfach den Stimmen zu folgen. Nur ab und an wurden die Worte von Gekreische des Mannes unterbrochen, welcher scheinbar ein kleine Problem mit Krabbeltieren hatte. Mani grinst beim Gedanken daran, wie sich, wer auch immer es war, zitternd und fürchtend in der Dunkelheit herum tastete.

Schließlich sah er einen Lichtschein, der sich ihm näherte. Es war Fackellicht, das konnte nun wieder alles bedeuten, er würde sehen, wenn die anderen da waren und fragte einfach mal mit dem ihn angeborenen Bass, um keine zu große Überraschung zu sein, "Hallo?" Am Lichtschein der Fackel konnte er deutlich sehen, das die beiden Damen erschrocken stehengeblieben waren. "Hallo, hier sind wir." Auch Recht, Mani folgte dem Licht und fand hinter der nächsten Biegung die beiden Frauen, eine mit dunklen scheinbar rote Haar, knappe sechs Fuß hoch und die andere schien auch dunkelrote bis braue Haare zu haben und war etwas weniger in die Höhe geschossen. Mani lächelt und sagte seinem Gefühl nach, "Guten Morgen, die Damen." Die erste lächelt ihn an, "Guten ... was auch immer. Sie sind?" Manfred deute eine leichte Verbeugung an und antwortet kurz und knapp, "Manfred." "Hallo, ich bin Myrien, das ist Neile. Wir suchen gerade noch jemand anderen...", mit diesen Worten dreht sie sich wieder von ihm weg und rief laut, "Hallo, unbekannter Fluchverbreiter! Wo sind Sie???" "Er war nicht zu überhören... Ich glaube er ist da drüben irgendwo." Myrien ging einfach in die Richtung und zog die Neile an einem Lederband hinterher. "Ich bin hier!", kam es aus der Dunkelheit. "Rufen Sie noch ein bisschen, meinetwegen fluchen Sie auch weiter."

Langsam folgte er den Beiden, als auf einmal ein Husten aus der Dunkelheit kam, welches Mani schnell und präzise definierte, "Klingt nicht gut, klingt staubig." Myrien bestätigte es ihm und blieb schließlich vor einem eingestürzten Stück Gang stehen, aus welchem das Husten kam. "Los faßt mit an, wir müssen den Schutt wegräumen." Warum wußte Mani auch nicht so genau, aber irgendwie verriet ihm seine Intuition, das es wichtig war hier mit anzufassen. Einen logischen Grund gab es nicht, warum sollte er als Fee des dunklen Hofes sonst etwas ohne Auftrag und Bezahlung tun, er schuldete niemanden hier etwas und er war an keinen Eid gebunden. Er stellte die Laterne beiseite und sie begannen den Gang freizuräumen.

".Hallo, sie weiterreden!", rief Mani und etwas verschreckt fängt es hinter dem Gestein wieder zu fluchen an. Die Damen räumten die kleineren Steine weg und er die wirklich großen Brocken, während er ein altes Kinderspiel spielte, " ... einen für die Mami ... einen für den Papi ..." Sie begannen zu schwitzen, während sie zusammen versuchten zumindest einen kleinen Durchgang im oberen Bereich hinzubekommen und so wie das Gefluche des Fremden lauter wurde konnte es nicht mehr weit sein.

Schließlich hatten sie es geschafft, ein eiskalter Hauch kam durch das Loch geweht und die Fackel flackert plötzlich bedenklich. Myrien stellte sich schützend davor und nahm sie aus dem Luftstrom, während Mani einen letzten Brocken beiseite räumt, nun war die Öffnung groß genug für eine der Damen. Myrien fackelte nicht lange und zwängte sich durch das Loch hindurch in die Finsternis auf der andern Seite. Ein Murmeln und noch ein Niesen war von der anderen Seite zu hören. Scheinbar jemand mit Erkältung, diagnostizierte Mani und leuchte mit seiner Laterne in den Durchschlupf. Neile stand mit ihrer Fackel hinter ihm und leuchtet in die andere Richtung. Das platschende Geräusch von Füssen und Bewegungen im Wasser drang an Mani‘s Ohr und er fluchte innerlich. "Das ist eiskalt.", kam es von Myrien und Mani machte sich daran, den Durchgang zu erweitern, um notfalls mit hindurch zu können, was fast einen Verdoppelung des momentanen Lochs voraussetzte.

Neile wandte auf einmal unvermittelt an ihr "Hey du, wie heißt du eigentlich?" Mani stutzte, "Immer noch Manfred, Neile.", antwortete er etwas verwirrt und lächelte sie an und dreht sich wieder zu dem Loch, "Wie sieht es aus?" Hinter ihm sprach Neile einfach weiter, "Hast du das schon erwähnt? Ich bin etwas abgelenkt, das nimmt mich doch recht stark mit." Er sah über seine Schulter, "Immer positiv denken, noch bewegen wir uns..." "Alles okay, ich hab ihn gefunden, dauert noch etwas.", kam es aus der Öffnung von Myrien, während ihn Neile ein wenig geistesabwesend antwortete, "Da hast du recht Manfred. Aber die lange Zeit im Dunkeln..." "Wird schon wieder...", und ins Loch hinein, "Wenn du Hilfe brauchst, sag Bescheid!" Man hört wie sich Myrien, um den Fremden im Loch kümmerte und sie schließlich zurückkommen. "Wir müssen das Loch noch größer machen!" "Um wieviel?", fragt Mani und beginnt wieder Steine zu verschieben, während Neile verplant in der Gegend steht, "... einen für den Poltergeist, einen für den Dschinn ..." "Mindestens einen Meter, wegen der Flügel.", kam die Antwort gefolgt von einer Diskussion der Beiden auf der anderen Seite und einer allgemeinen Vorstellung im Dunkeln. "John, aber meine Feinde nennen mich Hesekiel." "... einen für die Beansidhe ... einen für Nessi ..." Mani unterbrach das Arbeiten und dachte kurz nach. "Hesekiel, der Prophet?", er stutzte, "Was für Flügel?" John verneinte es und Myrien beschrieb kurz die Flügel oder Schwingen. Mani machte sich wieder ans Steine verschieben und faßte sein Wissen gedanklich zusammen, entweder eine Engel, aber die würden nicht so verlottert in Höhlen herumliegen, also waren da nur noch die, wie sie umgangssprachlich genannt wurden, gefallenen Engel. Interessant, wo würde ihn diese Quest hinführen, egal wohin, sie war mehr als phantasievoll und das war es, was eine Fee brauchte.

"Bitte beeilt euch.", drängelte John und Mani grinste nur, "Aha, sicher... und wie kommt John hier rein?" Aber anstatt einer Anwort babbelte er nur wirres Zeug, "Da drin leben... Viecher." Mani buddelte gelangweilt weiter und lauschte den Getrippel aus den Gängen und meinte mehr zu sich selber, "Was haben wir denn da, mal nachdenken... vielleicht Dryder?" John begann langsam panisch wurde und Myrien wuchtet von der anderen Seite Steine weg. "... einen für Pluscha ... einen für Paschek ..." Schließlich hielt es John nicht mehr aus, "Ich.. werde mal versuchen, ob ich da durch pass. Okay?" Während er seine Arme Mani entgegenstreckte, kam es von Neile, die den Gang ein wenig zurückgefolgt war, "Hey ihr da drinnen? Da scheint etwas zu uns zukommen." Mani griff ohne zu zögern zu und setzte seine ganze Kraft ein, um diesen Typen durch die Öffnung zerrte, ohne jede Rücksicht, warum auch, darum hatte ihn niemand gebeten. Erst war Widerstand, dann kam dieser Idiot auf ihn zugeflogen, Mani stürzte rücklings auf den Boden und der Typ landete auf ihn drauf. "Es reicht!", kam es über Mani‘s Lippen und er wuchtete ihn einfach beiseite und dastand auf. Er sah kurz hinab auf den am Boden liegenden Todesengel, dann drehte er sich zu Neile um, aber die verschwand gerade hinter der Gangbiegung mit den Worten, "Ich gehe mal nachschauen." Seltsame Frau, wunderte er sich und sah gerade noch wie Myrien aus dem Schlund der Dunkelheit emporstieg. "Wir sollten eine Ausgang finden.", brummte er und nahm seine Lampe, während sich Myrien die Fackel und den Engel griff und ihm folgte.

"Neile?" Keine Antwort, das war nicht gut. Soweit, dass sie sein Rufen nicht hören, konnte sie unmöglich gelaufen sein. Irgend etwas lag in der Luft, er spürte es förmlich, seine Schritte beschleunigten sich automatisch, während er dem Lichtschein von Neile‘s Fackel folgte. Er bog um die Ecke uns sah das Schlamassel, sie stand völlig bewegungslos da und viele, sehr viel Spinnen krabbelten an ihr herum. "Na, was haben wir denn da?", kam es flüsternd über seine Lippen, als er auf dem Absatz kehrt machte und Myrien entgegeneilte. "Ich brauche die Fackel, schnell." Die Lichtquellen wechselten ihren Besitzer und schon war er auf den Weg zu Neile zurück, seine Augen tasteten die Wände und Deck des Gangs ab, auf der Suche nach den Krabbeltieren. Es gab nicht viele Möglichkeiten, aber diese wollte er nutzen. Mani begann einen kleine Tanz zwischen den Wänden und intonierte einen Psalm "Feuer sehen, Feuer spüren, mit dem Feuer spielen, das Feuer spucken", mit diesen Worten atmet er tief ein, hebt die Fackel vor dem Mund und atmet aus. Eine Feuerwalze rollte den oberen Teil der Wände und die Decke entlang. Schließlich war er bei Neile und begann die Spinnen von ihr mit Feuer und seinen großen Händen zu vertreiben, als er hinter sich das Fauchen eines Drachen vernahm. Mehr aus Reflex den aus freiem Willen, hechtet er sich auf Neile und reißt sie so sanft wie Möglich zu Boden, was wieder viele Spinnen das Leben kostete. Keinen Moment zu früh, denn schon schossen über sie Flammen hinweg und vernichteten den Feind. Das Trippeln der vielen Spinnenbeine wurde immer leiser, scheinbar zogen sie sich zurück. Mani stemmt sich langsam hoch und schüttelte die Überreste der Spinnen von seiner Kleidung, es roch nach verbrannten Chitin und ein Übelkeit erzeugender Qualm hing in der Luft. Er schaute sich um und suchte nach dem Drachen, aber er sah nur wie Myrien, ein Gerät an ihrem Gürtel befestigte. Neile lag noch am Boden und immer noch waren Spinnen auf ihr und fielen Manfred‘s Schlägen zum Opfer. "Geht’s wieder?", fragte er sie schließlich, bekam aber keine Reaktion und runzelte die Stirn. "Geht es ihr gut?", fragte Myrien und Mani konnte nur mit den Kopf schütteln, "Ich glaube. sie hat einen Schock."

Myrien lauschte auf und keuchte erschrocken, auch er hörte das Trippeln wieder, was es auch war und das wollte er im Moment nicht wissen, es war sehr viel größer und schwerer, als die kleinen Spinnen und kam schnell näher. "Schnell! Komm, wir müssen weg." Mani nickte und warf sich Neile über die Schulter und hielt in der anderen Hand beide Fackeln, während sich Myrien wieder John schnappte. "Da müssen wir lang, da kommt der Luftzug her.", sagte Mani und übernahm die Führung, während John wieder fluchte. Schnellen Schrittes bewegten sie sich den Gang entlang, welcher leicht anstieg und schließlich in einer größeren Kammer endete. An der Wand gegenüber hing ein Seil, scheinbar war der Ausgang zwanzig Meter über ihnen. Laut fluchend setzte Mani Neile ab und machte sich daran die Haltbarkeit des Seiles und der Verankerung zu prüfen. Das Getrappel wurde immer lauter, langsam lief ihnen die Zeit davon. Mani schossen die ganze Zeit ein paar Gedanken durch den Kopf, ‚Warum mache ich da eigentlich? Warum helfe ich denen? Warum gehe ich nicht einfach?‘ "Okay es sollte zwei von uns auf einmal tragen. Ich bringe als erstes Neile hoch, dann hole ich euch nach." Gesagt, getan. Er warf sich Neile wieder über die Schulter und begann den Aufstieg, aus dem Augenwinkel heraus sah er, wie John umkippte, das würde noch heiter werden. Brummelnd kletterte er, "... Einst stieg auf den Berg ein kleiner Zwerg, gefunden hat er nix, also ging er wieder runter fix ..."

Oben angekommen lehnte Mani, seine Last an die Gangwand und zog das Seil aus seinen Sicherungspflöcken. ‚Wenn ich es jetzt hier behalte, dann habe ich noch mehr Vorsprung.‘ Sofort verwarf er den Gedanken wieder, dann würde er sein Wort brechen du das würde nicht ohne Folgen für ihn bleiben, so warf er ein Ende des Seiles wieder nach unten. "Bind ihm das Seil um, schnell.", rief er und schaute hinab, jederzeit bereit anzuziehen. Unten zerrte Myrien den Engel zum Seil und verknotet es, dann krallt auch sie sich dran. "Fertig?", fragte er und sie antwortete zögerlich, "Ja." "Dann halt dich fest. Hier oben scheint es gleich raus zu gehen. Da vorn war ein Licht." Kräftig beginnt er das Seil mit den Beiden hinaufzuziehen, für einen normalen Menschen wäre es fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber Manfred war noch nie ein normaler Mensch gewesen, auch wenn er im Moment in diesem Körper steckte. "... den Eimer aus dem Brunnen zieh, zu tränken die Tier, zu Trinken für ihn..."

Unten sah er wie sich eine schemenhafte Gestalt in die Höhle kam, sie muss an die 3 Meter groß sein, nur undeutlich beleuchten die unten gelassenen Fackeln diese Monster, wahre Alpträume. Mani schluckte und zog noch schneller, was John mit gequälten Schmerzenslauten quittierte, aber das war ihm im Moment egal, sie mußten so schnell wie möglich hier raus "Schneller!", kam es verzweifelt von Myrien und Mani sah was sie meinte, eines dieser Dinger hatte sich umgedreht und zielte mit dem Hintern auf die am Seil hängenden. ‚Okay, wenn es etwas tut anziehen.‘ Seine Augen hafteten auf der Kreatur und als gelbes Zeug ihr Hinterteil verließ, bäumte er sich auf, "Für Hurundür." In einem gewaltigen Kraftakt riß er sie hinauf und das Zeug verfehlte sie, ein Zischen von der Felswand gab zu verstehen, das es wohl ätzend war. Mani zog die beiden schließlich über die Kante, weg vom Abgrund. Mani schaute hinunter, inzwischen waren mehr von den Dinger da und stellte trocken fest, "Man ist der hässlich..." Es blieb nur eines zu tun, der große Felsbrocken war ihm schon vorher aufgefallen und er sah ihn grinsend an. "Na, mein Kleiner, wie wäre es mit einer Flugstunde mit Mani. Heute im Sonderangebot." Mit diesen Worten stemmte er den mindestens 400 Kilo schweren Brocken in die Höhe und trat wieder an den Rand. Er nahm kurz Mass dann beschleunigte er das Gestein in Richtung des ersten Viehs, welches nicht mehr ausweichen kann und das zweite mit sich reißend in die Tiefe stürzt. "Der Aufprall wird bestimmt weh tun.", sprach Mani und ein Krachen und Splittern von unten unterstrichen seine Worte. Unten scheint man im Moment von weiteren Kletterversuchen abzusehen und so dreht sich Mani um. "Es gibt mehr von denen...", begann John, " ... sie mögen mich nicht besonders." "Sie scheinen niemanden zu mögen. Laßt uns hier rausgehen. Nicht das sie es sich doch noch mal überlegen. Schafft ihr beiden das allein?" Noch bevor sie antworteten ging Mani wieder zu Neile und nahm sie auf den Arm, dann trat er hinaus ins Tageslicht.

Keine zwanzig Meter weiter stand ein diskutierender Mob von Leuten, welcher sich als sie ihn bemerkt sogleich auf ihn stürzen Neile wurde zu eine Sanitäter gebracht und untersucht und er mußte viele Fragen über sich ergehen lassen. Mani hat alle Hände voll zu tun, die Helfer davon abzubringen gleich hineinzustürmen., was ihm aber erstaunlicherweise gelang. Erst einmal fingen sie wieder das Diskutieren und Spekulieren an und so wie es aussieht, würde sie es bestimmt wieder versuchen. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, er nimmt sich einen Suchstab und beginnt langsam zu murmeln, während er sich der Energien der Phantasie der umstehenden bedient. "... Donnergrollen aus der Erdenschlund, verschließe diesen deinen Mund!", beendete er den Vers und rammte Stab in den Boden. Ein Beben geht durch den ganzen Platz und wird immer stärker, schließlich bricht der Eingang ein. Schwer atmend stand er da, nun waren auch die letzten Zweifler überzeugt, das denen in der Höhle, sofern sie noch lebten. nicht mehr zu helfen war. Ein Fernsehteam drehte noch einen Abschlußbericht, dann zog auf dem Platz langsam Ruhe ein.

Manfred stand auf einem Felsen in der Nähe und beobachtete die Szenerie. Er spürte, wie sich hier eine Legende entwickelte, einer der Anwesenden wollte ein Buch darüber schreiben und alle würden diese Geschichte immer weiter erzählen und je weiter sie kam, um so mehr würde sie ausgeschmückt werden. Es war ein wenig mehr Phantasie für dieses Welt, vielleicht waren sie hier doch noch nicht verloren, vielleicht würde der Spiegel doch irgendwann wieder zusammengesetzt werden ... vielleicht ... aber bis dahin würde es noch lange dauern und viele Legenden erfordern. Er wandte sich um und ging in den Wald...

nach oben